Jugendcamp
Donnerstag: Wir bereiten uns auf das Camp vor. Stand der Anmeldungen 108 Jugendliche. Das Küchen Team war auf dem Weg zum Markt, Helfer trudelten langsam rein und nach einem gemeinsamen Start ging das hektische Treiben los. Andreas, Esther und einer seiner Mitarbeiter arbeiteten an der Elektrik in dem einem Schlafsaal, welche noch verlegt werden musste. Steckdosen so wie Lampen wurden angeschlossen. Danach die Deke im Zimmer wieder mit Gipskartonplatten verschlossen. Anschliessend gings ans Bereitstellen der Räumlichkeiten fürs Camp. Zimmer, Klassenzimmer so wie unsere Multipurpose- Halle mussten um- oder leegeräumt und gereinigt werden. Kajüten Betten wurden aufgebaut und mit Matratzen bestückt. Am Dach wurde fleissig gearbeitet den Andreas und sein Team waren mit der Dachverlängerung unserer Halle dran. Dann, Wetter Wechsel, vom strahlenden blauen Himmel wurde es düster und es fing an zu regnen. Nicht ein bisschen, nein, gefühlt kam eine ganze Sintflut herunter. Wir gerade beim Essen fassen, als es los ging. Jeder versuchte einen trockenen Platz zu finden den das Wasser kam gefühlt aus allen Richtungen. Am Nachmittag gings weiter mit dem Bereitstellen der Räumlichkeiten und als es wieder etwas trockener war, stellten einige die 2 Zelte, welche geliefert wurden auf. Doch kaum aufgestellt die nächste Flut, so dass mitten durch das grosse Zelt ein Bach floss. Jeder betete, dass bis zum nächsten Morgen alles trocken und gut ist. Die Halle wurde gesäubert, neue faltbare Matratzen wurden aus den Verpackungen genommen und bereitgestellt. Jeder war dankbar, als es Abend wurde.
Freitag: Am Morgen trafen wir uns erst zur Gemeinsamen Lob- und Gebetszeit. Danach baute Andreas die Technik in der Halle auf. Kabel verlegt, Lautsprecher und Mikrofone so wie Instrumente ans Mischpult angeschlossen. Esther widmete sich dem Gästezimmer für unseren Gastredner, welcher bald eintreffen sollte. Danach gings ans Putzen der WC- Anlagen und der Gästetoilette. Tische und Stühle mussten aufgestellt und geputzt werden. Da kam auch schon der Ruf aus der Küche für das Mittagessen. Nach dem Mittagessen fing es wieder an leicht zu regnen und alle beteten: HERR HILF! WIR BRAUCHEN TROCKENES WETTER! Und das tat ER. Es stoppte und es blieb trocken. In den Zelten wurden Blachen auf den Boden gelegt, Teppiche darauf und nochmals andere Teppiche auf die bereits ausgelegten. Unsere Fahrer fuhren mit unseren Autos los, um die Jugendlichen in den umliegenden Dörfern abzuholen. Das Registrierungsbüro wurde aufgestellt und schon kamen die ersten Autos mit den Jugendlichen an. Die Jugendlichen schrieben sich ein, insgesamt «172» und setzten sich auf den Bänken und Stühlen im Schatten nieder. Noch etwas zurückhaltend doch neugierig wer sonst noch da ist. Andreas holte dann einen Basketball zur Auflockerung heraus und ermutige die Kids zum Spielen. Was die Jungs dann auch mit viel Freude taten. Gemeinsam genossen sie dann das mit lieben zubereiteten Essen. Beim Abendprogramm in der Halle wurde gemeinsam gesungen, getanzt und die Botschaft, dass es einen Gott gibt, welcher SIE so liebt, dass ER seinen eingeborenen Sohn sandte, dieser für IHRE Sünden und Schuld, so wie für ihre Verletzungen und Gebrechen, den Weg ans Kreuz ging, dort starb und am dritten Tag auferstand. Gemeinsam schauten wir den Film: The Passion of the Christ! Es war so still im Saal, doch viele Tränen flossen. Dann die Szene der Auferstehung, der Sall explodierte in Jubelrufen, Jauchzen und klatschen für unseren Erlöser, welcher den Tod besiegt hat. Und es wurde wieder getanzt und gesungen, einige übergaben ihr Leben neu dem Herrn, für andere wurde gebetet für Heilung und Wiederherstellung. Wir durften erleben, wie Veränderung geschieht. Ja und so neigte sich der erste Tag zu neige und wir verteilten die Jugendlichen in die diversen Schlafräume. Jungs in die Zelte, Mädchen in die Zimmer und in der Halle, welche zum Schlafen umgemodelt wurde. Vor dem zu Bett gehen gab es für die Hungrigen noch ein POP MIE, welche sie natürlich mit hoch Genuss verspiessern.
Samstag: Nach einer kurzen Nacht hiess es für viele früh aufstehen für die Morgenandacht. Jetzt hatte man Zeit um für sich zu Waschen/Duschen oder was auch immer man gerne noch vor dem Frühstück erledigen wollte. Nach einem reichlichen Frühstück gings zur ersten Session in die Halle. Unser Gast Redner konnte die Jugendlichen dort abholen, wo sie standen. So viel Gelächter und volle Aufmerksamkeit. Nach einer längeren Pause fand Session2 statt und auch hier, obwohl man bei einigen sah, dass sie nicht viel geschlafen hatten, waren alle konzentriert dabei. In kleinen Gruppen sassen wir dann mit den Jugendlichen zusammen (Jungs und Mädels getrennt) und schauten, ob es noch offene Fragen zu den Themen gab, oder es Dinge in ihrem Leben gibt was ihnen Mühe/Sorgen oder Angst macht. Gemeinsam wurden für diese Dinge gebetet. Die Zeit verging wie im Flug und wir versammelten die ganze Gruppe auf dem Platz für ein Gruppenfoto. Nach einem Gemeinsamen Schluss in der Halle gab es ein leckeres Mittagessen und danach gings für alle nach Hause. ALLE? Nein, wir und das Team noch nicht. Vor uns lag das Auf- und Wegräumen all der Dinge in und um die Halle. Technik, Zelte, Tische und Stühle mussten abgebaut und versorgt werden. Alle Matratzen eingesammelt und wieder in die Schutzhüllen verpackt werden. Die Halle gereinigt und der Platz aufgeräumt werden.
Alle waren froh als das letzte Teil zurück an seinem Platz stand und wir alle müde und erschöpft jedoch überglücklich nach Hause gehen konnten.





















