Lager – und Abstellraum fehlt. Nun ist Kreativität gefragt!
Der Bau von einem Zwischenboden steht an. Dies bedeutet für Andreas gutes Planen, um die richtigen Dinge wie: Maschinen, Holz in unterschiedlichen Grössen, diverse Schrauben und Bolzen, und vieles mehr zu bestellen und zu kaufen.
Bald fuhren Lastwagen mit den Hölzern auf Platz. Nun hiess es für all das Holz schnellstmöglich einen sicheren Platz zu finden, denn wir sind immer noch in der Regenzeit. Als alles verstaut war, kam die schwerste Ladung an. Diese Balken waren so schwer, dass die Lieferfirma gleich 8 Männer mitschickte. Wir dachten nur: Oje wie machen wir das! Wir haben hier keine 8, welche diese Balken hochheben können. Naja, kommt Zeit kommt Rat.
Andreas wurde kreativ und schweisste kurzerhand einen kleinen Wagen mit Rad so dass wir die ersten Balken (etwa 150kg) sicherer transportieren konnten. Beim Holzverarbeitungsplatz wurden die Balken auf die richtige Länge zugeschnitten und vorbereitet um dann an den schon vorbereiteten Plätzen, montiert zu werden. Dort dienen sie nun als Stützen. Auf diese Stützen kamen dann die superschweren Balken (8 Personen beim Ablad), jeder etwa 350kg. Dies war ein Unterfangen, denn diese liessen sich nicht so einfach hochheben und von A nach B zu bewegen. Andreas Wäggeli und ein Gestellt, dass er zusammen mit dem Wäggeli entwickelte, mit einem drehbaren Kopf, welches auf der Ladefläche des Autos befestigt wurde, kamen nun zum Einsatz.
Nun mussten wir nur den Balken bis auf die richtige Höhe anheben. Was mit der Muskelkraft von Andreas (Samson) und Balken welche Stück für Stück untergeschoben wurden, geschafft wurde, so dass wir das «Wäggeli» unterzuschieben konnten. Der Balken wurde nun am «Wäggeli» und auf der Ladenfläche mit Spanngurten gesichert, und los gings. Raus aus dem Gelände auf die Strasse und nach einem kurzen Stück, wieder abbiegen, über eine kleine Brücke und eine holprige Grasfläche zum Seiteneingang unseres Geländes. Von dort mussten wir erst über eine 4-stufige Treppe durchs Tor und von dort nochmals 3 Stufen hoch in einer unserer Schlafsäle. Dort angekommen wurden die Balken per Kettenzug in den oberen Stock gezogen und an ihre Plätze gehievt. Man was für Aktionen. Erst auf die Strasse: Verkehr bremsen oder durch Winken, über den in der Höhe und unebenen Übergang von der Strasse auf die Brücke und von der Brücke ins unebene Grasgelände. Unsere Helfer links und rechts von dem Gefährt. Einer zog Mal links der andere Mal rechts und jedes Mal kippte das Ding fast um. Vier riefen: «Stopp» oder «langsam» und einer «schneller» oder «gerade aus». Was für viel Verwirrung für den Fahrer im Auto sorgte und zu sehr viel Gelächter rund herum. Auf jeden Fall, alle Balken sind sicher an ihren Plätzen angekommen und der Boden konnte verlegt werden. Welch ein Segen den dies wird nun unser neuer Lagerraum für all die Dinge welche noch in X-räumen verteilt untergebracht sind.





























